Kleine Gärten, große Wirkung

Auch ein kleiner Garten kann großzügig wirken: Mit durchdachter Planung und kreativen Ideen lässt sich selbst ein begrenzter Raum gelungen gestalten. Gefragt sind Lösungen, die den Garten optisch weiten und ihm Tiefe verleihen. Hilfreich dafür sind klare Strukturen, die sich beispielsweise mit Trockenmauern, niedrig wachsenden Gehölzen oder hüfthohen Hecken auf abwechslungsreiche Weise unterteilen lassen.

„Hecken sind ideale Struk­tur­ele­men­te. Sie sollten jedoch re­gel­mä­ßig ge­schnit­ten werden, damit sie nicht zu groß werden und den Garten optisch erdrücken", empfiehlt Jens Gärtner, Gar­ten­ex­per­te bei Stihl. Durch einen re­gel­mä­ßi­gen Pfle­ge­schnitt bleibt die Hecke außerdem gesund und wächst dicht und gleich­mä­ßig nach. Mit der Akku-He­cken­sche­re HSA 30 von Stihl lässt sich der He­cken­schnitt im Hand­um­dre­hen erledigen, die Akku-Astschere ASA 20 von Stihl ist dagegen ein idealer Helfer für die Ge­hölz­pfle­ge oder den Ro­sen­schnitt. Ein weiterer Tipp, der kleine Grund­stü­cke größer wirken lässt: Beete in ge­schwun­ge­nen Formen oder ge­pflas­ter­te Wege in Wel­len­form ebenso wie Elemente mit Hö­hen­un­ter­schie­den schaffen Dynamik und verleihen dem Garten Ab­wechs­lung – dies lässt ihn größer er­schei­nen.

Klein und trotzdem nachhaltig

Nach­hal­tig­keit wird – un­ab­hän­gig von der Gar­ten­grö­ße – immer wichtiger: So schafft zum Beispiel eine Tro­cken­mau­er nicht nur eine klare Struktur, sondern auch dringend be­nö­tig­ten Le­bens­raum für Eidechsen oder Insekten wie Wild­bie­nen. Wer Wasser als Ge­stal­tungs­ele­ment nutzen möchte, bei­spiels­wei­se in Form eines Quell­steins oder Holz­fas­ses, bietet Vögeln und Insekten damit auch eine Trink- und Ba­de­stel­le. Auch eine Fut­ter­stel­le macht den Garten in­ter­es­sant für Vögel. Und Hecken sind nicht nur optisch eine Be­rei­che­rung gerade in kleineren Gärten, da sie, anders als Sicht­schut­z­ele­men­te oder Zäune, Le­bens­raum für Insekten und Vögel schaffen. 

Nutzpflanzen in kleinen Gärten ziehen

Sogar Obst, Gemüse und Kräuter finden auf wenig Fläche Platz: Eine Kräu­ter­spi­ra­le ist nicht nur ein Hingucker, denn mit ihr lassen sich ver­schie­de­ne Kräuter mit un­ter­schied­li­chen An­sprü­chen an Licht und Wasser auf kleinstem Raum kul­ti­vie­ren. Für Gar­ten­ab­fäl­le oder Kü­chen­res­te wiederum bietet sich eine Wurmkiste an, die viel weniger Raum einnimmt als ein Komposter, aber or­ga­ni­schen Abfall genauso in nähr­stoff­rei­chen Humus ver­wan­delt. So schließt sich der na­tür­li­che Kreislauf im Garten. Eine de­tail­lier­te Bau­an­lei­tung dafür gibt es bei­spiels­wei­se unter https://stih.ly/Wurmkiste.

Quelle: STIHL

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